GAD-7-Fragebogen für Angstsymptome

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Geprüfte Quellen Aktualisiert: 29. Oktober 2026

Sie können die sieben Fragen zu den letzten beiden Wochen beantworten, und der Rechner zählt die Punkte zusammen und zeigt Ihnen, in welchen Schweregradbereich Ihr Angstwert fällt.

1. Nervosität, Ängstlichkeit oder Anspannung
2. Nicht in der Lage sein, Sorgen zu stoppen oder zu kontrollieren
3. Übermäßige Sorgen bezüglich verschiedener Angelegenheiten
4. Schwierigkeiten zu entspannen
5. Rastlosigkeit, so dass Stillsitzen schwer fällt
6. Schnelle Verärgerung oder Gereiztheit
7. Gefühl der Angst, so als würde etwas Schlimmes passieren

Die Fragen beziehen sich auf die letzten beiden Wochen. Der Fragebogen ist ein Instrument zur Orientierung, keine Diagnose, und das Ergebnis wird mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen.

Die Berechnung läuft in Ihrem Browser; es werden keine Daten gesendet oder gespeichert. Das Ergebnis dient nur der Information und ersetzt nicht die Beurteilung durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Was misst der GAD-7-Fragebogen?

Der GAD-7 (Generalized Anxiety Disorder, generalisierte Angststörung) misst, wie oft Sie sieben Angstsymptome in den letzten beiden Wochen belastet haben. Jede Frage wird mit 0 bis 3 Punkten bewertet, der Wert reicht also von 0 bis 21 [1].

Die Skala wurde an Patientinnen und Patienten der Primärversorgung entwickelt. Angst und Depression bleiben getrennte Dimensionen, auch wenn sie häufig gemeinsam auftreten. Wie der PHQ-9 (der die Depression betrifft) ist der GAD-7-Bogen für jeden frei verwendbar.

Was bedeutet mein GAD-7-Wert?

Die veröffentlichten Grenzwerte liegen bei 5, 10 und 15 Punkten und trennen minimale Symptome von leichter, mittelgradiger und schwerer Angst [1]. Der übliche Schwellenwert für eine Überweisung oder weitere Abklärung ist 10.

Für Grenzwerte zwischen 7 und 10 Punkten sind Sensitivität und Spezifität akzeptabel [2]. Ein Wert von 10 oder darüber ist daher ein guter Grund, das Thema bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt anzusprechen.

Angst tritt bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes häufiger auf, und ein Teil der Symptome überschneidet sich mit denen der Erkrankung [3]. Deshalb wird bei allen Menschen mit Diabetes mindestens einmal im Jahr nach Angstsymptomen gesucht [4]. Unruhe, Zittern, Schwitzen und Herzklopfen sind auch Zeichen einer Unterzuckerung, was es manchmal schwer macht zu sagen, was gerade geschieht. Wenn Sie diese Zeichen haben und mit Insulin oder mit Tabletten behandelt werden, die eine Unterzuckerung auslösen können, messen Sie den Blutzucker, bevor Sie sie der Angst zuschreiben [5].

Es gibt zudem eine eigene Form, die Angst vor Unterzuckerung, die etwa nach einer schweren Unterzuckerung auftritt und dazu führen kann, den Blutzucker bewusst zu hoch zu halten [4]. Wenn Sie das Muster wiedererkennen, lesen Sie über Unterzuckerung und wie man ihr vorbeugt, und sprechen Sie es beim nächsten Termin an.

Messen GAD-7 und PHQ-9 dasselbe?

Nein. Die beiden Skalen messen unterschiedliche Dimensionen, mit unabhängigen Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit im Alltag [1]. Angst dreht sich um Sorge und Unruhe, Depression um Interessenverlust und Mutlosigkeit.

Angst und Depression überschneiden sich häufig, und viele Menschen erreichen in beiden hohe Werte. Deshalb werden die beiden Fragebögen üblicherweise zusammen ausgefüllt, und wenn Sie den anderen noch nicht bearbeitet haben, finden Sie ihn unter dem PHQ-9-Fragebogen.

Quellen

  1. Spitzer RL, Kroenke K, Williams JB, Löwe B. A brief measure for assessing generalized anxiety disorder: the GAD-7. Arch Intern Med. 2006;166(10):1092-1097. PubMed
  2. Plummer F, Manea L, Trepel D, McMillan D. Screening for anxiety disorders with the GAD-7 and GAD-2: a systematic review and diagnostic metaanalysis. Gen Hosp Psychiatry. 2016;39:24-31. PubMed
  3. Holt RIG, DeVries JH, Hess-Fischl A, et al. The management of type 1 diabetes in adults. The updated 2026 consensus report by the American Diabetes Association (ADA) and the European Association for the Study of Diabetes (EASD). Diabetologia. 2026 Sep 16. Online ahead of print. PubMed
  4. American Diabetes Association Professional Practice Committee. 5. Facilitating Positive Health Behaviors and Well-being to Improve Health Outcomes: Standards of Care in Diabetes-2026. Diabetes Care. 2026;49(Suppl 1):S89-S131. PubMed
  5. American Diabetes Association Professional Practice Committee. 6. Glycemic Goals, Hypoglycemia, and Hyperglycemic Crises: Standards of Care in Diabetes-2026. Diabetes Care. 2026;49(Suppl 1):S132-S149. PubMed
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